Staatsanwaltschaft: Janukowitsch und Asarow sprachen mit russischen Geheimdienst am Telefon, während die Schüsse auf dem Maidan fielen

Die Ereignisse, die nach den Morden auf dem Maidan am 18. Februar 2015 geschehen sind, standen im Kontext mit Telefongesprächen von Janukowitsch und Asarow mit dem gleichen Teilnehmer eines Telefongespräches, abgewickelt über eine russische Telefongesellschaft.

 

Censor.NET berichtet dies auf Berufung eines Radio-Svoboda Interviews mit Oleksii Donskyi, Staatsanwalt der Verfahrensrichtlinien und Strafverfahren des Forschungsdienstes der Verwaltung des GPU, die die Untersuchung des Kharkiver „Titushky Falls“ führt, ebenso wie mehrere andere Fälle die mit Maidan Verbrechen verbunden sind.

Auf die Frage nach der „russischen Spur“ bei den Erschiessungen auf dem Maidan im Feb. 2014, sagte der Staatsanwalt, dass der GPU keine bestätigten Daten über die Beteiligung von russischen Scharfschützen hat. Allerdings, sei die Nationalität des Scharfschützen nicht so sehr wichtig, wie der genaue Zweck, für den diese eingesetzt worden waren, sowie die Behörde bzw die Autorität, welche die Scharfschützen beauftragt hatte.

Die „russische Spur“ wird dargestellt, durch identifizierte Telefonnummern von einigen Teilnehmern von Telefongesprächen durchgeführt bei einem russischen telkommunikations-Anbieter . Die verschiedenen Zwischenfälle beinhalten unter anderm: Schießereien am 18. Februar 2014, Morde auf der Instytutska Strasse am 20. Februar, den „Kharkiv Kongress“ am 22. Februar und der Flucht von Janukowitsch aus der Ukraine vom 22. bis 23. Februar. „Nach der Analyse der Kontakte von Janukowitsch und Asarow, verfolgen wir die „Beteiligung“der gleichen Teilnehmer des russischen telekommunikations-Anbieters. Auf der Grundlage der Fakten, die wir bisher festgestellt haben, sind diese Teilnehmer direkt mit den russischen Machtstrukturen verbunden“, sagte er.

Donskyi berichtet, dass die Gruppe von Anrufern des russischen Telefon-Betreibers zum ersten Mal Kontakt zu den Teilnehmern des ukrainischen Mobilfunkbetreibers, am 18. Februar aufnahmen und direkt in telefonischen Kontakt, während der Morde am 20. Februar mit Janukowitsch und seiner Sicherheitsabteilung standen.

Später, vom 22. bis 23. Februar,  waren einige derselben Anrufverbindungen, in der Region Donetsk erneut in Erscheinung getreten. Gleichzeitig kontaktierten sie an diesen Tagen, die Sicherheitsabteilung von Janukowitsch und einen der höheren Offiziere der Streitkräfte der Russischen Föderation. Der Name der letztgenannten Person ist bekannt, wird aber geheim gehalten.

Quelle: http://en.censor.net.ua/news/366838/yanukovych_and_azarov_spoke_with_russian_special_services_on_the_phone_during_maidan_shootings_prosecutors

Diskussionen / Kommentare : http://www.ukraineforum.net/t517-ukraineforumblog

 

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